Schlosskonzerte Kirchberg an der Jagst

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13. Mai 2018 17:oo Uhr   TRIO 21METER60 Constantin Hartwig, Tuba Fabian Neckermann, Tuba Steffen Schmidt, Tuba   "Klischee adé" Werke von Ewazen, Monteverdi, von Koch, Premru, Telemann, Samitz, Speer, Nelhýbel, McCartney, Bach, Schnyder  
Der rätselhafte Name des Tubatrios bezieht sich augenwinkernd auf die Gesamtrohrlänge der drei Instrumente. Die drei Musiker  waren bereits im Februar in Crailsheim mit ihrem Programm  "Around the World" zu hören und entlockten dem begeisterteten Publikum tosenden Beifall.  "Dem Klischee zufolge ist ein typischer Tubaspieler ein  gemütlicher Kerl, der in der Blaskapelle unerschüttterlich  seine "oinks" auf 1 und die 3 spielt und zwischendrin  verlorene Flüssigkeit in Form von großen Mengen  isotonischer Hopfenkaltschalen nachtankt."  So beschreibt Pia Geimer in ihrer Kritik für die Rhein-Neckar-  Zeitung das gängige Klischee. In Kirchberg soll mit dem  Programm "Klischee adé” bewiesen werden, dass ein Tubatrio  auch äußerst virtuos aufpielen kann und ein Repertoire  von  Renaissance und Barock bis zur Moderne beherrscht. Die Tuba  hat sich in den letzten Jahren immer weiter als vollwertiges  Soloinstrument etabliert, das nicht nur brillant klingen, sondern  auch in schwindelerregenden Höhen filigrane Melodien  hervorbringen kann.  
Constantin Hartwig (Tuba), geboren  1992 in Neustadt an der Weinstraße,  bekam mit 13 Jahren den ersten Unterricht  bei seinem Vater Rainer Hartwig. Ein Jahr  später wechselte er zu Ralf Rudolph, bei  dem er noch ein Jungstudium an der  Hochschule für Musik Saar absolvierte,  bevor er 2012 das reguläre Studium an  der Hochschule für Musik, Theater und  Medien Hannover bei Jens Bjørn-Larsen  begann. Meisterkurse bei Stefan  Ambrosius, Stefan Heimann, Wilfried  Brandstötter, Stefan Tischler, Jörg  Wachsmuth und Jürgen Wirth bereicherten seine Ausbildung. Constantin Hartwig ist Stipendiat der  Dieter Kissel-Stiftung, der Jürgen-Ponto-  Stiftung, der Stiftung Villa Musica  Rheinland-Pfalz, der Deutschen Stiftung  Musikleben sowie der Zukunftsinitiative  Rheinland-Pfalz. Des Weiteren wurde er  im Jahr 2013 erstmalig Stipendiat des  Deutschen Musikwettbewerbs, wodurch er  in der 58. Bundesauswahl Konzerte  Junger Künstler 2014/15 bundesweit  Konzerte gab. 2016 folgte die  Auszeichnung mit dem Preis des  Deutschen Musikwettbewerbs in der  Kategorie Tuba solo. Darüber hinaus  gewann er ebenfalls 2016 den zweiten  Preis des Internationalen Aeolus  Bläserwettbewerbs.   Von 2015 bis 2017 hatte Constantin  Hartwig einen Zeitvertrag bei den  Dortmunder Philharmonikern. Des  Weiteren spielt er als Orchestermusiker  mit dem Frankfurter Opern- und  Museumsorchester, der Deutschen  Kammerphilharmonie Bremen, dem WDR  Funkhausorchester, den Düsseldorfer  Symphonikern, der Deutschen  Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den  Münchner Symphonikern sowie  zahlreichen weiteren Orchestern. Seit  Februar 2018 ist er Akademist an der  Bayerischen Staatsoper. Als Solist war er unter anderem mit dem  Beethoven Orchester Bonn, dem  RadioSinfonieorchester Stuttgart des  SWR, der Deutschen Staatsphilharmonie  Rheinland-Pfalz, den Düsseldorfer  Symphonikern und dem  Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz  zu hören. Im Juli 2017 erschien seine Preisträger-  CD des Deutschen Musikwettbewerbs  beim Label GENUIN.  
Fabian Neckermann (Tuba), geboren  1995 im unterfränkischen Ochsenfurt,  begann seinen musikalischen Werdegang  im Alter von sieben Jahren auf der Tuba.  Nach seiner zweijährigen Ausbildung zum  staatlich geprüften Ensembleleiter an der  Berufsfachschule für Musik Bad  Königshofen folgte 2013 das Studium in  der Tubaklasse von Jens Bjørn-Larsen an  der Hochschule für Musik, Theater und  Medien Hannover. Meisterkurse mit Stefan  Heimann, Heiko Triebener, Jörg  Wachsmuth, Andreas Martin Hofmeir,  Wilfried Brandstötter, Anne Jelle Visser,  Stefan Tischler, Ruthard Göpfert und Oren Marshall bereicherten seine Ausbildung. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2016  war Fabian Neckermann Finalist, erhielt im  Rahmen des Wettbewerbs einen  Sonderpreis von Capriccio (Gesellschaft  zur Förderung von klassischer Musik und  Kultur e.V.) und wurde als Stipendiat in die  61. Bundesauswahl Konzerte Junger  Künstler aufgenommen. Als Solist war er  bereits mit dem Beethoven-Orchester  Bonn zu hören. Von 2015 bis 2017 war Fabian  Neckermann festes Mitglied der Jungen  Deutschen Philharmonie. Weitere  Orchestererfahrungen sammelte er unter  anderem mit dem Beethoven Orchester  Bonn, den Würzburger Philharmonikern,  dem Saarländischen Staatsorchester  Saarbrücken, der Deutschen  Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den  Stuttgarter Philharmonikern und als  Praktikant an der Staatsphilharmonie  Nürnberg. Seit März 2017 ist er Mitglied im  Gustav Mahler Jugendorchester. Nach kurzem Aufenthalt als Akademist im  Bayerischen Staatsorchester München, ist  Fabian Neckermann seit Februar 2018 als  Solo-Tubist im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin engagiert.
Steffen Schmid (Tuba), geboren 1988 in  der Südpfalz, begann sein Studium 2007  an der Hochschule für Musik Saar bei Ralf  Rudolph und wechselte später nach  Stuttgart zu Stefan Heimann, wo er seinen  Bachelor 2013 mit Auszeichnung  abschloss. Aktuell befindet er sich im  Masterstudiengang am Mozarteum in  Salzburg bei Andreas Hofmeir. Nach einem Jahr als Praktikant im  Orchester der Oper Stuttgart wurde  Steffen Schmid mit der Spielzeit 2011/12  als Tubist im Bayerischen Staatsorchester  engagiert. Aushilfstätigkeiten führten ihn  zu namhaften Orchestern wie der  Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-  Pfalz, den Münchner Philharmonikern,  dem Symphonieorchester des  Bayerischen Rundfunks oder dem hr-  Sinfonieorchester. Er gastierte bei German Brass und ist Mitglied des Ensembles  OperaBrass, die Blechbläser der  Bayerischen Staatsoper. Als Dozent arbeitet Steffen Schmid mit  Tubaklassen im In- und Ausland,  unterrichtet am Orchesterzentrum NRW  oder bei der Lieksa Brass Week. Seit 2013 ist er Lehrbeauftragter für Tuba am  Leopold-Mozart-Zentrum Augsburg. Solokonzerte spielte Steffen Schmid mit  der Kurpfalzphilharmonie Heidelberg, dem  Landes-Jugend-Blas-Orchester Rheinland- Pfalz, der Erzgebirgischen Philharmonie  Aue und mit ATTACCA, dem  Jugendorchester des Bayerischen  Staatsorchesters. 2016 wurde er mit dem Stipendium des  Deutschen Musikwettbewerbs  ausgezeichnet und in die 61.  Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler  aufgenommen.
PROGRAMM SCHLOSSKONZERT KIRCHBERG 13.05.2018 ASTOR  PIAZZOLLA  - LIBERTANGO CLAUDIO  MONTEVERDI  - CANZONETTE BACH  VS  BACH  - ORGELTRIO - B.T. CHORAL, ALLEGRO - JESU BLEIBET MEINE FREUDE - B.T. 3. SATZ ERLAND  V.  KOCH  - MONOLOG NR. 9 FüR TUBA SOLO - FABIAN NECKERMANN CLAUDE  DEBUSSY  - LE PETIT NèGRE STEVEN  VERHELST  - SONG FOR JAPAN --- PAUSE --- JOHANN PACHELBEL  - KANON DANIEL  SCHNYDER  - RIFFS FOR TUBA SOLO - STEFFEN SCHMID NICO  SAMITZ  - YOUTUBA W. A.  MOZART  - EINE KLEINE NACHTMUSIK PAUL  MCCARTNEY  - BLACKBIRD FOR TUBA SOLO - CONSTANTIN HARTWIG DANIEL  SCHNYDER  - ROMEO UND JULIA VARIATIONEN FREDERIC  WEATHERLY  - DANNY BOY, TRADITIONAL GEORGE  GERSHWIN  - GERSHWIN MEDLEY ( Änderungen vorbehalten )
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