Schlosskonzerte Kirchberg an der Jagst
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21. Juli 2019 17:oo Uhr    TRIO ADORNO    Christoph Callies, Violine Samuel Selle, Violoncello Lion Hinnrichs, Klavier   Werke von Beethoven und Mendelssohn
Das in Hamburg beheimatete Trio Adorno, welches im  Jahr 2003 gegründet wurde, gilt heutzutage als eines  der vielversprechendsten und spannendsten Ensembles  seiner Generation.    Vielfach wurde das Trio seitdem mit bedeutenden  Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. beim  Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb, dem  Deutschen Musikwettbewerb, der Osaka Chamber  Music Competition und der Melbourne Chamber Music  Competition. Zudem wurde das Trio dabei mehrfach in  die “Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler” (BAKJK)  des Deutschen Musikrats aufgenommen.     Seit vielen Jahren konzertiert das Trio Adorno auf  internationalen Festivals wie beispielsweise den  Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den  Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Oberstdorfer  Musiksommer, dem Trondheim Chamber Music Festival  sowie bei Konzerten in ganz Europa, Asien,  Zentralamerika und Australien.     Besonders prägend für das Trio war dabei das Studium  beim Alban Berg Quartett in Köln und die  Zusammenarbeit mit Prof. Heime Müller (ehemals  Artemis-Quartett).     Für weitere Impulse sorgte die künstlerische Arbeit mit  Mitgliedern des Beaux Arts Trio, Trio Jean Paul, Trio  Fontenay, Kalichstein-Laredo-Robinson Trio sowie dem  Guarneri Quartett und dem Artemis Quartett.     Ihr Repertoire umfasst mit Werken von Haydn, bis hin zu  Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten die  gesamte Bandbreite der Klaviertrioliteratur. Viele ihrer  Konzerte sind live mitgeschnitten und im Radio  gesendet worden (u.a. SWR, MDR-Kultur, NDR-Kultur,  ABC Australia, Deutschlandfunk).     Langjährige Förderung und Unterstützung erhält das  Trio Adorno unter anderem durch die Stiftung  „Feldtmann kulturell“. Mit seinem Namen bezieht sich  das Trio Adorno auf den deutschen Musikphilosophen  und großen Denker des 20. Jahrhunderts Theodor W.  Adorno. 
Programm Schlosskonzert am 21. Juli 2019 17.oo Uhr Ludwig van Beethoven (1770-1827) Trio Nr. 7 op. 97 B-Dur "Erzherzogtrio" Allegro moderato Scherzo: Allegro - Trio Andante cantabile, ma pero con moto Allegro moderato --- Pause --- Felix Mendelssohn (1809-1847) Klaviertrio Nr. 2 op. 66 c-moll Allegro energico e con fuoco Andante espressivo Scherzo: Molto allegro quasi presto Finale: Allegro appassionato    (Änderungen vorbehalten)
Beethoven komponierte 1811 das Klaviertrio Nr. 7 op. 97 B-Dur und widmete es seinem musikalischen  Schüler Erzherzog Rudolph von Österreich. Mit diesem  jungen Habsburger bestand tiefe anhaltende  Freundschaft, was sich auch in weiteren Werk-  widmungen ausdrückte. In diesem letzten Klaviertrio  übertrug Beethoven die Breite und Gesanglichkeit  seiner neueren Sinfonien (insbesondere Nr. 6, die  "Pastorale") auf die Kammermusik. Die erste öffentliche  Aufführung fand 1814 in Wien statt mit Ignaz  Schuppanzigh (Violine), Joseph Linke (Cello) und  Beethoven selbst am Klavier. Es war Beethovens letztes  öffentliches Konzert als Pianist, das schon von der  zunehmende Taubheit gezeichnet war. Der Geiger und  Komponist Louis Spohr schrieb darüber: "Im Forte  schlug der arme Taube so darauf, daß die Saiten  klirrten, und im Piano spielte er wieder so zart, daß  ganze Tongruppen ausblieben."   
Felix Mendelssohns zweites Klaviertrio op. 66 c-  moll entstand im Frühjahr 1845. Der Komponist  verbrachte seine Ferien im Taunus bei Bad Soden "ohne Frack, ohne Klavier, ohne Visiten-Karten, ohne Wagen  und Pferde, aber auf Eseln, mit Feldblumen, mit  Notenpapier und Zeichenbuch, mit Cecilie und den  Kindern! - "sans Reise, sans Musikfest, sans everything"  wie er an seine Schwester schrieb. Die Uraufführung  des Werks fand vor Weihnachten mit dem Komponisten  als Pianist im Gewandhaus Leipzig statt. Ganz im Stil  der Spätromantik bietet das Klaviertrio atemberaubend  schnelle Passagen, die nach Mendelssohns Kommentar  für den Pianisten "ein bißchen eklig" zu spielen seien,  emotionale Ausbrüche und dramatische Höhepunkte.    
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